Pinus Nigra subsp laricio var corsicana (wissenschaftlicher Name)
U làrice oder u lariciu (korsischer Name).

Korsische Schwarzkiefer
Biologische und ökologische Eigenschaften :
Aufgrund der Eigenschaften der Korsischen Schwarzkiefer steht diese an dritter Stelle im Rahmen der Wiederaufforstung in Frankreich, nach der Douglas-Kiefer und der Strandkiefer.
Man unterscheidet zwei verschiedene Bereiche der Korsischen Schwarzkiefer:
Die Schwarzkiefernwälder sind für die korsischen Berge typisch (von 1000 bis 1800 Meter), wo Sie die sonnenüberfluteten Hänge bedecken.
Auf den schattigeren und kühleren Nordhängen stehen sie neben Buchen, Tannen, Eiben und Stechpalmen.
Nahe der Küste vermischen sie sich mehr und mehr mit Steineichen und Strandkiefern, um diesen letztendlich voll und ganz den Platz zu überlassen.

Ihre Existenz stellt den Schlussstein eines komplexen um sie herum aufgebauten Ökosystems dar und garantiert für die Zukunft zahlreicher Tier- und Pflanzenarten. Ihr Erbwert ist außergewöhnlich hoch.
Unter den achtundzwanzig verschiedenen Vogelarten findet hier auch der einzige heimische Spatz Frankreichs ein Zuhause, der Sittelle Corse (Sitta whiteheadi).
Die Gattung der Schwarzkiefer ist grundsätzlich nicht bedroht und der Waldbestand befindet sich in einem allgemein guten Zustand.
Nur die Waldbrände stellen eine wirkliche Gefahr dar, die auf die häufigen und zerstörerischen Eingriffe des Menschen zurückzuführen sind.

Die Verwaltung dieser Inselwaldbestände ist heute auf zwei hauptsächliche Punkte ausgerichtet:
![]() Kleine Botrychium |
![]() Biologische Verschiedenartigkeit |
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![]() Luzule du Piemont |
![]() Schwalbenwurz-Enzian |
“Ce ne sont point les ouvrages de l'art qui agrandiront la pensée de celui qui voyage en Corse, mais bien l'effroi et l'admiration que produit nécessairement une nature dont toutes les scènes sont effrayantes et majestueuses ” (Hubert Lauvergene, Mémoire sur la Corse, 1823, dans L'île d'à côté de Paul Silvani, 1998).
Guy de Maupassant schrieb in den Jahren um 1880 über den Wald von Aitone :
„ …Kiefern ungeheurer Größe mit einem ächzenden
Blätterdach über unseren Köpfen stöhnten traurig
und unaufhörlich, deren schlanke Stämme rechts wie
links eine Art Armee von Orgelpfeifen darstellten,
aus der diese monotone Musik des Windes in den
Wipfeln zu kommen schien…“
Der Naturschutz ist eine der hauptsächlichen Besorgnisse der Umweltschutzpolitik der Europäischen Union seit Anfang der Siebziger Jahre. Die Richtlinien der Gemeinschaft „Vögel“ sowie „Habitate“ haben eine solide Gesetzesgrundlage für den Artenschutz (Fauna und Flora) sowie seltenen und/oder bedrohten natürlichen Lebensräumen auf europäischer Ebene geschaffen.
Unter Anwendung dieser Direktiven wurde ein Netz von Naturschutzgebieten in Europa, das Natura 2000, gegründet. Ziel ist die Aufrechterhaltung der Artenvielfalt durch eine dauerhafte Verwaltung, in der die wirtschaftlichen und soziokulturellen Erfordernisse in Betracht gezogen werden.
Der natürliche Lebensraum der Korsischen Schwarzkiefer, die nur sehr wenig in Europa zu finden ist, wurde im Rahmen der Direktive „Habitate“ als vorrangig eingestuft. Dieser Lebensraum stellt das Zuhause von Gattungen wie dem Korsika-Kleiber (heimischer Vogel) oder dem korsischen Scheibenzüngler (kleinwüchsige Bergkröte) dar.
Life ist eines der Finanzinstrumente Europas, wodurch die Anwendung der bestehenden Direktiven ermöglicht wird.
Die nationale Waldbehörde ONF, hauptsächlicher Verwalter der korsischen Schwarzkiefernwälder im Auftrag der Gebietskörperschaften, profitierte von diesen Finanzierungen. Somit konnte das Programm Life Nature „zur Erhaltung der Habitate der Schwarzkiefer“ in einigen Standorten des Natura 2000-Netzes umgesetzt werden.
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